Pressestimmen

"Regiedebütantin bricht Kino-Konventionen"
Fabienne Hurst, NDR


"(...) alles wird erklärt, alles gut - die Blinden sind längst erlöst. Auf den zweiten Blick sind sie Bewohner dieses Elysiums namens Berlin, wo alle Irrenden blind in ihr Glück rennen müssen."
Philipp Stadelmaier, Süddeutsche Zeitung, 10. Okt.


“Das Debut der Regisseurin Sheri Hagen ist ein wundervolles Plädoyer, genau hinzuschauen. Hagen konzentriert sich auf die kleinen Geschichten, die soviel erzählen können, wenn man sie beachten würde. Ein stiller Film über Menschen, die mit dem Herzen sehen. Erhellend.“
Friedhelm Teicke, Tagesspiegel Ticket, 10. Okt.


"„Das ist tolle Inklusion“, war auch Hela Michalski, Ansprechpartnerin für Hörfilme im
Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein (BSVSH), begeistert."
Ostholsteiner-Anzeiger, 7. Okt.


"Ein sympathischer Film über sympathische Außenseiter."
Manfred Riepe, epdFilm, 10/2013


 "(...) growing confidence ist reflected skilfully in the matching of newfound securities with gentler environment, without sacrificing the honesty and courage to show it as it is."
ExBerliner 10/2013

 


KINO MATERIALIEN
DCP Trailer

 


PRESSE MATERIALIEN

Presskit (PH, Plakat, Bilder & AD-Trailer)
EPK Video (Web-Trailer, Ausschnitte)
EPK Audio (AD-Trailer, Ausschnitte)

Pressebetreuung Oliver Bernau, Barbarella Entertainment

Telefon 030-24045693
oliver.bernau@barbarella.de



weitere Previews und erste Starthäuser unter "Hier im Kino"


Kinostart in der WOCHE DES SEHENS

am 10. Oktober 2013


'Auf den zweiten Blick' gewinnt den Preis des
4. Kirchlichen Filmfestivals Recklinghausen 

www.kirchliches-filmfestival.de

Laudatio von Stadt- und Kreisdechant Propst Jürgen Quante Regisseurin Sheri Hagen erteilt uns mit ihrem Film „Auf den zweiten Blick“
auf unterhaltsame Weise eine recht ernste Lektion. Sie zeigt uns, dass
Freiheit und Abhängigkeit sich nicht ausschließen. Zuviel Freiheit kann
Leere bedeuten, völlige Ungebundenheit ist keineswegs gleichbedeutend
mit Glück. Und Abhängigkeit ist nicht immer negativ.
Hagen wählt ein starkes Feld, um uns ihre Lektion zu geben: Blindheit.
Sie macht gleich zu Anfang klar: Das kann jeden betreffen. Ein Autounfall
reicht und man ist in der Nacht gefangen und man benötigt Hilfe. Und da
zeigt uns Hagen die Komplikationen: Nicht jeder kann sich helfen lassen.
Nicht jeder kann helfen. Bedeutet Sich-Helfen-Lassen Abhängigkeit?
Bedeutet helfen Verantwortung übernehmen?

Vor allem die Radiomoderatorin, im Film heißt sie Kay, macht es deutlich:
Sie will unabhängig sein. Ihr Verlobter hat ihre Liebe verraten, als sie blind
wurde. Ihr Vertrauen wurde maßlos enttäuscht. Jetzt lässt sie sich nicht
mehr anfassen: Da sitzt sie Mitten auf der Straße, blind und schreit ihren
Helfer an, er soll abhauen. Was für ein beeindruckendes Bild ist Sheri Hagen
da gelungen. 


 Der Film verallgemeinert, er dekliniert das Thema. Blindheit wird zum Modell:
Da gibt es alle möglichen Stadien: Völlige Blindheit von Geburt an: Der
Einsatzleiter der Taxizentrale hat sich zwei graue Gesellen erfunden, um nicht
alleine zu sein. Da gibt es stark eingeschränkte Sehfähigkeit wie bei dem
Klavierstimmer, der weiß, was er möchte und nicht eingeschränkt erscheint.
Da ist eine verleugnete Seheinschränkung in der Geschichte der Therapeutin.
Hier zeigt uns Hagen auf lustige Weise, was es bedeutet, die Realität zu
verdrängen, die Realität, die heißt: Du brauchst den anderen. Du bist auf
Hilfe angewiesen. Jeder ist das. Darin besteht die menschliche Gemeinschaft
und du musst dir helfen lassen, es besteht kein Grund darin eine negative
Abhängigkeit zu sehen. Hilfe geben und Hilfe annehmen sind sich bedingende
Momente. Schließlich ist da die Blindheit im übertragenen Sinne. Die Ehefrau,
die nicht sieht, dass ihr Mann homosexuell ist. Der Mann, der nicht sieht, was
sein Freund sucht. Selten gab es eine schönere Liebeserklärung als die der
beiden Männer am Klavier. Überhaupt der gekonnte Einsatz der Musik im
ganzen Film. Musik ist die Klammer, die alles zusammenhält. 

Sheri Hagen hat die Fähigkeit, ganze Geschichten in die kleinen Gesten zu legen.
Wie der Taxizentralenleiter sich mit verlorener Geste ein widerspenstiges Haar
aus der Stirn wischt, als seine neue Freundin ihn auf der Bank sitzen lässt.
Die Kinderhand in der Hand der Radio- sprecherin. Wer solche Bilder findet
wie Sheri Hagen hat das Zeug zu einer großen Regisseurin.
Sheri Hagen erhält für ihren wundervollen Film den Preis des
4. Kirchlichen Filmfestivals Recklinghausen.

'Auf den zweiten Blick' - barrierefrei - auf dem Filmfestival
'Überall dabei' der AKTION MENSCH.

am Samstag,  16. Feb. 2013, 20 Uhr, Caligari Filmbühne, Wiesbaden.
Anke Nicolai wird die Live-Audiodeskription einsprechen.


"Auf den zweiten Blick" ist eingeladen in den
Wettbewerb um das beste Spielfilmdebüt
 bei den
34. Biberacher Filmfestspielen 2012, www.filmfest-biberach.de

23. Intl. Filmfest Emden-Norderney verleiht
 „Ein Schreibtisch am Meer“ an Sheri Hagen

Der wohl ungewöhnlichste Preis eines deutschen Filmfestivals,
„Ein Schreibtisch am Meer“, geht 2012 an Sheri Hagen, die auf dem
Internationalen Filmfest Emden-Norderney mit ihrem Film „Auf den
zweiten Blick“ zu Gast ist und auch in dem Eröffnungsfilm „Die Männer
der Emden“ in der Rolle der Antonia zu sehen war.

Der Sonderpreis der Insel Norderney beinhaltet ein zweiwöchiges Kurz-
stipendium im Loft des kleinen, exklusiven und gemütlichen Hotels
Seesteg, direkt am Strand von Norderney. Dort kann die Preisträgerin
fernab vom Alltagsstress an ihrem nächsten Projekt arbeiten. Mit dem
Sonderpreis, der von der Hotelierfamilie Brune gestiftet wird, verdeutlicht 
die Insel Norderney einmal mehr ihr Engagement für die deutsche Film-
kunst. Vergeben wurde der Preis am Samstag im Rahmen des
Norderneyer Dünentalks, wo Publikum, Presse und Festivalgäste sich
zum lockeren Gespräch trafen.

„Auf den zweiten Blick“ ist ein sehr bemerkenswerter Erstlingsfilm der
jungen Regisseurin Sheri Hagen. Der fein ineinander gewobene Episoden-
film nutzt die Sehbehinderung seiner Protagonisten als lose Klammer, um
die Erzählfäden zusammenzuhalten. Er entwickelt gleichzeitig die einge-
schränkte Sehfähigkeit seiner Hauptfiguren als elegante Metapher für
menschliche Defizite und Verletzungen und die Chance Frauen Viagra, die sich ergibt,
wenn man sein Schicksal selbst in die Hand nimmt. So gelingt Sheri
Hagen mit „Auf den zweiten Blick“ ein stimmungsvolles Plädoyer dafür,
seine Begrenzungen zu überwinden, sich seinen Ängsten zu stellen,
neuen Mut zu schöpfen, über sich selbst hinauszuwachsen und Liebe
zu wagen. Die Quintessenz: Liebe ist möglich – man muss sie nur
finden und leben. 

www.filmfest-emden.de

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Pressestimmen

"Regiedebütantin bricht Kino-Konventionen"
Fabienne Hurst, NDR


"(...) alles wird erklärt, alles gut - die Blinden sind längst erlöst. Auf den zweiten Blick sind sie Bewohner dieses Elysiums namens Berlin, wo alle Irrenden blind in ihr Glück rennen müssen."
Philipp Stadelmaier, Süddeutsche Zeitung, 10. Okt.


“Das Debut der Regisseurin Sheri Hagen ist ein wundervolles Plädoyer, genau hinzuschauen. Hagen konzentriert sich auf die kleinen Geschichten, die soviel erzählen können, wenn man sie beachten würde. Ein stiller Film über Menschen, die mit dem Herzen sehen. Erhellend.“
Friedhelm Teicke, Tagesspiegel Ticket, 10. Okt.


"„Das ist tolle Inklusion“, war auch Hela Michalski, Ansprechpartnerin für Hörfilme im
Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein (BSVSH), begeistert."
Ostholsteiner-Anzeiger, 7. Okt.


"Ein sympathischer Film über sympathische Außenseiter."
Manfred Riepe, epdFilm, 10/2013


 "(...) growing confidence ist reflected skilfully in the matching of newfound securities with gentler environment, without sacrificing the honesty and courage to show it as it is."
ExBerliner 10/2013

 


KINO MATERIALIEN
DCP Trailer

 


PRESSE MATERIALIEN

Presskit (PH, Plakat, Bilder & AD-Trailer)
EPK Video (Web-Trailer, Ausschnitte)
EPK Audio (AD-Trailer, Ausschnitte)

Pressebetreuung Oliver Bernau, Barbarella Entertainment

Telefon 030-24045693
oliver.bernau@barbarella.de



weitere Previews und erste Starthäuser unter "Hier im Kino"


Kinostart in der WOCHE DES SEHENS

am 10. Oktober 2013


'Auf den zweiten Blick' gewinnt den Preis des
4. Kirchlichen Filmfestivals Recklinghausen 

www.kirchliches-filmfestival.de

Laudatio von Stadt- und Kreisdechant Propst Jürgen Quante Regisseurin Sheri Hagen erteilt uns mit ihrem Film „Auf den zweiten Blick“
auf unterhaltsame Weise eine recht ernste Lektion. Sie zeigt uns, dass
Freiheit und Abhängigkeit sich nicht ausschließen. Zuviel Freiheit kann
Leere bedeuten, völlige Ungebundenheit ist keineswegs gleichbedeutend
mit Glück. Und Abhängigkeit ist nicht immer negativ.
Hagen wählt ein starkes Feld, um uns ihre Lektion zu geben: Blindheit.
Sie macht gleich zu Anfang klar: Das kann jeden betreffen. Ein Autounfall
reicht und man ist in der Nacht gefangen und man benötigt Hilfe. Und da
zeigt uns Hagen die Komplikationen: Nicht jeder kann sich helfen lassen.
Nicht jeder kann helfen. Bedeutet Sich-Helfen-Lassen Abhängigkeit?
Bedeutet helfen Verantwortung übernehmen?

Vor allem die Radiomoderatorin, im Film heißt sie Kay, macht es deutlich:
Sie will unabhängig sein. Ihr Verlobter hat ihre Liebe verraten, als sie blind
wurde. Ihr Vertrauen wurde maßlos enttäuscht. Jetzt lässt sie sich nicht
mehr anfassen: Da sitzt sie Mitten auf der Straße, blind und schreit ihren
Helfer an, er soll abhauen. Was für ein beeindruckendes Bild ist Sheri Hagen
da gelungen. 


 Der Film verallgemeinert, er dekliniert das Thema. Blindheit wird zum Modell:
Da gibt es alle möglichen Stadien: Völlige Blindheit von Geburt an: Der
Einsatzleiter der Taxizentrale hat sich zwei graue Gesellen erfunden, um nicht
alleine zu sein. Da gibt es stark eingeschränkte Sehfähigkeit wie bei dem
Klavierstimmer, der weiß, was er möchte und nicht eingeschränkt erscheint.
Da ist eine verleugnete Seheinschränkung in der Geschichte der Therapeutin.
Hier zeigt uns Hagen auf lustige Weise, was es bedeutet, die Realität zu
verdrängen, die Realität, die heißt: Du brauchst den anderen. Du bist auf
Hilfe angewiesen. Jeder ist das. Darin besteht die menschliche Gemeinschaft
und du musst dir helfen lassen, es besteht kein Grund darin eine negative
Abhängigkeit zu sehen. Hilfe geben und Hilfe annehmen sind sich bedingende
Momente. Schließlich ist da die Blindheit im übertragenen Sinne. Die Ehefrau,
die nicht sieht, dass ihr Mann homosexuell ist. Der Mann, der nicht sieht, was
sein Freund sucht. Selten gab es eine schönere Liebeserklärung als die der
beiden Männer am Klavier. Überhaupt der gekonnte Einsatz der Musik im
ganzen Film. Musik ist die Klammer, die alles zusammenhält. 

Sheri Hagen hat die Fähigkeit, ganze Geschichten in die kleinen Gesten zu legen.
Wie der Taxizentralenleiter sich mit verlorener Geste ein widerspenstiges Haar
aus der Stirn wischt, als seine neue Freundin ihn auf der Bank sitzen lässt.
Die Kinderhand in der Hand der Radio- sprecherin. Wer solche Bilder findet
wie Sheri Hagen hat das Zeug zu einer großen Regisseurin.
Sheri Hagen erhält für ihren wundervollen Film den Preis des
4. Kirchlichen Filmfestivals Recklinghausen.

'Auf den zweiten Blick' - barrierefrei - auf dem Filmfestival
'Überall dabei' der AKTION MENSCH.

am Samstag,  16. Feb. 2013, 20 Uhr, Caligari Filmbühne, Wiesbaden.
Anke Nicolai wird die Live-Audiodeskription einsprechen.


"Auf den zweiten Blick" ist eingeladen in den
Wettbewerb um das beste Spielfilmdebüt
 bei den
34. Biberacher Filmfestspielen 2012, www.filmfest-biberach.de

23. Intl. Filmfest Emden-Norderney verleiht
 „Ein Schreibtisch am Meer“ an Sheri Hagen

Der wohl ungewöhnlichste Preis eines deutschen Filmfestivals,
„Ein Schreibtisch am Meer“, geht 2012 an Sheri Hagen, die auf dem
Internationalen Filmfest Emden-Norderney mit ihrem Film „Auf den
zweiten Blick“ zu Gast ist und auch in dem Eröffnungsfilm „Die Männer
der Emden“ in der Rolle der Antonia zu sehen war.

Der Sonderpreis der Insel Norderney beinhaltet ein zweiwöchiges Kurz-
stipendium im Loft des kleinen, exklusiven und gemütlichen Hotels
Seesteg, direkt am Strand von Norderney. Dort kann die Preisträgerin
fernab vom Alltagsstress an ihrem nächsten Projekt arbeiten. Mit dem
Sonderpreis, der von der Hotelierfamilie Brune gestiftet wird, verdeutlicht 
die Insel Norderney einmal mehr ihr Engagement für die deutsche Film-
kunst. Vergeben wurde der Preis am Samstag im Rahmen des
Norderneyer Dünentalks, wo Publikum, Presse und Festivalgäste sich
zum lockeren Gespräch trafen.

„Auf den zweiten Blick“ ist ein sehr bemerkenswerter Erstlingsfilm der
jungen Regisseurin Sheri Hagen. Der fein ineinander gewobene Episoden-
film nutzt die Sehbehinderung seiner Protagonisten als lose Klammer, um
die Erzählfäden zusammenzuhalten. Er entwickelt gleichzeitig die einge-
schränkte Sehfähigkeit seiner Hauptfiguren als elegante Metapher für
menschliche Defizite und Verletzungen und die Chance Frauen Viagra, die sich ergibt,
wenn man sein Schicksal selbst in die Hand nimmt. So gelingt Sheri
Hagen mit „Auf den zweiten Blick“ ein stimmungsvolles Plädoyer dafür,
seine Begrenzungen zu überwinden, sich seinen Ängsten zu stellen,
neuen Mut zu schöpfen, über sich selbst hinauszuwachsen und Liebe
zu wagen. Die Quintessenz: Liebe ist möglich – man muss sie nur
finden und leben. 

www.filmfest-emden.de

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