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REGGIE MOORE

 

Reggie Moore wurde 1938 in New York City geboren. Sein Vater, Arrangeur / Pianist Billy Moore schrieb u.a. für Jimmy Lunceford und Charlie Barnet. Im Laufe seiner mittlerweile 40jährigen Karriere hat Reggie mit vielen Jazzlegenden die Bühne geteilt, spielte z.B. mit Betty Carter, Gary Bartz, Benny Golson, Kenny Burrell, Johnny Hartman, Anita O´Day, Woody Shaw, Houston Person, Red Halloway, Hal Singer, Cab Calloway, Scott Hamilton, Pee Wee Ellis und Harry “Sweets” Edison. Er arrangierte u.a. für die Big Bands von Thad Jones und Mel Lewis, spielte in den Swing-Shows Bubbling Brown Sugar, Ain´t Misbehavin´ und Andre Hellers Body & Soul und tourte mit seinem eigenen Trio durch die USA, Japan und Europa. 

1996 übernahm Reggie die musikalische Leitung der Hamburger Ain´t Misbehavin Produktion am St. Pauli Theater, im Frühjahr 1998 zeichnete er für die Musik bei der Inszenierung von Tennessee Williams “Die Katze auf dem heißen Blechdach” am Berliner Maxim Gorki Theater verantwortlich, und im Dezember 2003 engagierte ihn Jackie Lowe als musikalischen Leiter für die Uraufführung ihres Stückes “A Portrait of Billie Holiday”. Reggie Moore hat mittlerweile bei unzähligen internationalen Festivals und Studioproduktionen mitgewirkt und als Arrangeur das Repertoire verschiedener Solokünstler und Big Bands mitgestaltet. Der Publizist Nat Hentoff beschrieb den Pianisten im Covertext seines Debutalbums “Wishbone” mit folgenden Worten:”…with his strongly propulsive beat, crispness of articulation and emotional directness, Reggie Moore does indeed communicate to a wide range of listeners…”

Seit mittlerweile 20 Jahren lebt Reggie Moore, gemeinsam mit seiner Frau, der Jazzsängerin Cornelia Moore, und ihrer gemeinsamen Tochter in seiner Wahlheimat Berlin; er hat die Musikszene dieser Stadt ungemein bereichert und lehrt dort seit 1996 an der HfM Hanns Eisler/JIB.

2011 wird Reggies kompositorische Arbeit nun erstmals auch im deutschen Fernsehen (Tatort/Abseits; Regie Uwe Janson) bzw. Kino (Auf den zweiten Blick; Regie Sheri Hagen) zu hören sein.